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Wandern

Wander-Ausflug mit Kind

Auf den Waldspaziergang am Sonntagnachmittag brauchen Sie nicht viel mitnehmen. Planen Sie allerdings eine ganze Tageswanderung als Ausflug, dann sollten zumindest ausreichend Getränke und ein kleiner Imbiss mit im Gepäck sein.

Mitnehmen:

Damit man sich nicht im Wald verirrt, kann man sich per GPS im Gelände orientieren was viele Freizeitwanderer auch zu Spaß- und Spielzwecken nutzen, eine GPS Wanderung mit der Familie kann eine spannende Sache sein.

Außer dem Geocaching, das als Motivation zum Wandern ja schon weit verbreitet ist, sollen auch die klassischen Tipps nicht unerwähnt bleiben, mit denen man Kindern Spaß am Draußensein vermittelt und aus kleinen Wandermuffeln begeisterte Waldabenteurer macht. Ein gesundes Interesse an der Natur zu wecken, lohnt sich ganz sicher in jedem Alter. Gehen Sie dabei ruhig etwas abseits der gekiesten Parkwege. Kinder finden beim Wandern nicht so viel Gefallen an schmucken Gärten oder an breiten gepflegten Wegen, sie laufen lieber auf schmaleren Pfaden, weil es dort interessantere Dinge zu sehen gibt.

Ganz nebenbei kann eine Begleitperson mit ein wenig entsprechendem Wissen den kindlichen Forscherdrang spielerisch fördern. Und auch wenn man beim Heilpflanzensuchen oder Insektenbeobachten nicht jedes Kraut, jeden Pilz und jeden Käfer beim Namen kennt, braucht das der Freude keinen Abbruch tun - dafür gibt es Bestimmungsbücher oder Naturführer, die man gemeinsam nach der Wanderung anschauen kann. Außerdem kann mit Blättern, Kastanien und anderen bei der Wanderung gesammelten Beutestücken anschließend ebenfalls zu Hause weiter gebastelt oder experimentiert werden.

Wald


Viele Kinder freuen sich auch, wenn sie beim Wandern mal die Führung überlassen bekommen. Soweit der Weg es zulässt, die Route zu überblicken ist und auch keine Zeitnot herrscht, sollte das kein Problem sein. Das Auffinden der nächsten Wegmarkierung auf einem Wanderweg kann ein spannendes Abenteuer sein (auch für erfahrene Wanderer immer wieder...) Dazu noch des Wanderführers überlebenswichtigstes Hilfsmittel mitnehmen: einen Kompass! Bei mehreren kleinen Expeditionsführern wechselt man sich damit einfach ab. Und das wäre auch schon der nächste Tipp: mit mehreren Kindern macht es noch mehr Spaß, unterwegs zu sein.

Wenn man rastet, wählt man am besten die Nähe eines Baches oder Teichs. Auf dem Teich kann man einfache selbstgemachte Boote segeln lassen, Steine übers Wasser springen lassen, an einem kleinen Bach kann man kleine Dämme bauen, das Wasser stauen und umleiten, den Bachlauf springend überqueren oder auf umgestürzten Bäumen hinüberbalancieren. Auch ohne Wasser kann man sich während einer Rast prima beschäftigen: aus einem Ast einen Wanderstock zurechtschnitzen, Geschichten erzählen, sich vorstellen, man sei gemeinsam im Urwald oder in einem Fantasieland, wo es Abenteuer zu bestehen gilt. Und im Nu kann aus einer einfachen sonntäglichen Wanderung ein aufregendes Erlebnis werden.

Der Weg selbst sollte nicht so eintönig sein, er kann an besonders kinderfreundlichen Stellen wie beispielsweise einem Waldspielplatz vorbeiführen. Speziell eingerichtete Barfußpfade oder Erlebnispfade sorgen für Abwechslung auf der Strecke. Schließlich kann man dafür sorgen, dass ein Wildpark auf der Route liegt. Tiere wecken eigentlich immer das kindliche Interesse. Hat die Wanderung ein Ziel, kann das auf dem Weg von Vorteil sein ("wir sind bald da").

Wer nicht (nur) wandern möchte, den Wald mal von ganz oben erleben möchte, hebt einfach ab, schaut sich den Wald inmitten der Baumwipfel aus der Vogelperspektive an und besucht einen Kletterpark. In vielen Naturparks sind solche Klettergärten in die natürliche Umgebung des Waldes integriert. Auf Holzbrücken und Drahtseilkonstruktionen klettert, balanciert oder rutscht man dort über die Bäume hinweg und wer es schon geübt hat, oder sowieso schwindelfrei ist, kann während des Kletterns dann in Ruhe den Wald von oben bestaunen. Ein Ausflug in einen Hochseilgarten dürfte ein unvergessliches Klettererlebnis bedeuten - Für die ganz Kleinen sind die Hochseilgärten noch nicht geeignet, das notwendige Mindestalter sollte man also vor Antritt der Fahrt unbedingt klären, bzw. ob vor Ort wenigstens extra Kletter- und Spielgelegenheiten z.B. für jüngere Geschwister vorhanden sind.











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Tipp:

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